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Viruspersistenzen: erkennen und behandeln - Berndt Rieger - książka wyd. 2025

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Opis

Eine Viruspersistenz liegt vor, wenn sich der Erreger wie im Falle einer chronischen Infektion fortlaufend vermehrt oder wenn er in ruhender Form in einem Rückzugsraum des Körpers überdauert. Die ruhende Form kann unter bestimmten Bedingungen wieder reaktiviert werden und dann erneut eine Krankheit hervorrufen.

Viruspersistenzen stecken häufig hinter Formen der Erschöpfung, von ME/CFS, von Depressionen und kognitiven Störungen und degenerativen Krankheiten. Eine persistierende Epstein-Barr-Virusinfektion erhöht nachweislich das Risiko von Autoimmunerkrankungen wie dem Lupus erythematodes, rheumatische Arthritis, Multiple Sklerose, Hashimoto-Thyreoiditis und Morbus Basedow, von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, und Typ-1-Diabetes. Im Fall der Multiplen Sklerose (MS) hat man gesehen, dass Menschen, die eine EBV-Infektion mitgemacht haben, ein um das 32-fache erhöhtes Risiko für diese Krankheit haben.